Die Caravanstory

ISDML41Ich kaufte das Wohnmobil von meinen Eltern ab und zog ein. Dann testete ich mich mit der caravanstory bei Facebook aus. Ich suchte nach den unmöglichsten Wohnmobilbildern im Internet. Diese postet ich und schrieb dazu fiktive Geschichten über diese Situation, die mit Selbstironie mehr als überladen waren. Total abgedreht, aber  immer mit etwas Wahrheit dabei und irgendwie dann doch authentisch, denn ich schrieb sie ja aus dem Wohnmobil heraus. Es war sehr spannend wie meine Freunde darauf reagierten. Einige unterstützten sogar mit Bildern von Wohnmobilen, die sie im Internet gefunden haben.

Natürlich machte ich mir mein Wohnmobil auch in echt zurecht. Im Wesentlichen riss ich damals alle alten Schrottaufkleber ab bis auf Einen auf dem stand: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, und so ist es bis heute. Dieser Spruch hing auch an der Wand bei meinem Vater im Büro. Einen großen Jonny Love Aufkleber habe ich nie dran geklebt. Das vermittelte mir eine gewisse Ruhe um darüber nachzudenken was ich als nächstes mit Jonny Love machen werde. Ich wohnte 2 Jahre darin und zahlte keine Miete. Ich überwies meinen Eltern was mir möglich war und kassierte zudem noch eine 5-stellige Versicherungssumme aus einem Hagelschaden. Bis heute habe ich mich nicht gefragt was mein Gefährt wohl wert ist.

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